THG-Quote: Großes Prämien-Potenzial ungenutzt

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Die THG-Quote gehört für Halter:innen von Elektrofahrzeugen zu den einfachsten Wegen, jährlich Geld zu verdienen. Trotzdem lässt ein wachsender Teil der berechtigten Fahrzeughalter:innen dieses Geld liegen: Laut einer aktuellen Auswertung des Umweltbundesamts (UBA) wurde 2025 nur noch für 58 Prozent der berechtigten Elektrofahrzeuge eine Bescheinigung ausgestellt. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. Für Unternehmen mit Fuhrparks lohnt sich ein genauerer Blick auf die Zahlen.

Die UBA-Zahlen für das Verpflichtungsjahr 2025 im Überblick

Nach Abschluss der Bearbeitung aller Meldungen für das Verpflichtungsjahr 2025 zieht das Umweltbundesamt Bilanz: Rund 732 Mitteilungen energetischer Strommengen gingen beim UBA ein, etwa 230 mehr als im Vorjahr. Diese Mitteilungen sind nicht 732 einzelne Elektroauto-Halter:innen, die sich beim UBA gemeldet haben. Es handelt sich um 732 Meldungen von berechtigten Akteuren, zum Beispiel Vermittler wie M3E, die jeweils die Strommengen für eine ganze Gruppe von Fahrzeugen oder Ladepunkten bündeln und in einer Mitteilung ans UBA übermitteln.

Die insgesamt bescheinigte Strommenge stieg auf rund 5.192 GWh und damit erneut spürbar an. Davon entfielen etwa 2.049 GWh auf öffentliche Ladepunkte nach § 6 der 38. BImSchV und rund 3.143 GWh auf pauschale Schätzwerte für privat geladene reine Batterieelektrofahrzeuge nach § 7. Insgesamt wurde für etwa 1,85 Millionen reine Elektrofahrzeuge ein Schätzwert bescheinigt – ein Beleg dafür, dass das Instrument mengenmäßig weiter wächst, auch wenn der Bestand an E-Fahrzeugen schneller zunimmt als die Zahl der Anträge. So wurden 2025 in Deutschland 545.142 reine Elektro-Pkw neu zugelassen. Das waren 43,2 % mehr als 2024. BEV erreichten damit im vergangenen Jahr 19,1 % Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen. Der Gesamtbestand in Deutschland betrug zum 01.01.2026 genau 2.034.260 reine Elektro-Pkw. Das waren 23,2 % mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der BEV am gesamten Pkw-Bestand lag damit bei 4,1 %. Hinzu kommt die wachsende Zahl batterieelektrischer Nutzfahrzeuge, die ebenfalls THG-quotenberechtigt sind.

KategorieWert
Insgesamt bescheinigte Strommengeca. 5.192 GWh
Öffentliche Ladepunkte (§ 6, 38. BImSchV)ca. 2.049 GWh
Privates Laden, pauschale Schätzwerte (§ 7, 38. BImSchV)ca. 3.143 GWh
Bescheinigte reine Elektrofahrzeugeca. 1,85 Millionen

Warum die Teilnahmequote trotzdem sinkt

Der eigentlich bemerkenswerte Befund liegt nicht in der absoluten Strommenge, sondern in der Teilnahmequote: Nur für 58 Prozent der zum Stichtag berechtigten Elektrofahrzeuge wurde tatsächlich eine Bescheinigung ausgestellt. 2024 lag dieser Wert noch bei 64 Prozent, 2022 und 2023 sogar bei jeweils 75 Prozent.

Das bedeutet: Mehr als vier von zehn Fahrzeughalter:innen verzichteten damit 2025 auf ihre THG-Prämie, obwohl der Anspruch bestand.

Das UBA nennt in seiner Auswertung keinen offiziellen Grund für den Rückgang. Nahe liegt jedoch das niedrige Prämienniveau im Jahr 2025: Wenn der erzielbare Betrag pro Fahrzeug sinkt, sinkt für viele Halter auch der Anreiz, den Antragsprozess über einen Vermittler anzustoßen, obwohl dieser bspw. bei dem M3E-Portal www.thgquoten.com sehr unkompliziert ist: Kurze Registrierung, Zulassungsbescheinigung Teil 1 hochladen – fertig!

Ausblick 2026: Markterholung und Fristen im Blick behalten

Für das laufende Jahr zeichnet sich eine Erholung ab. Vermittler bieten 2026 wieder höhere THG-Prämien an, M3E bspw. aktuell inkl. Neukundenbonus 300 Euro je Elektroauto. Für E-Nutzfahrzeuge liegt die THG-Prämie teils um ein Vielfaches höher. Wer die Bescheinigung für 2026 sichern möchte, sollte unbedingt die Fristen im Blick behalten und den THG-Antrag idealerweise bis Ende Oktober beim gewählten Vermittler einreichen, damit die Bearbeitung durch das UBA rechtzeitig erfolgen kann. Wichtig für die Praxis: Plug-in-Hybride sind von der THG-Quote weiterhin ausgeschlossen, anspruchsberechtigt sind ausschließlich reine Batterieelektrofahrzeuge.

Die THG-Minderungsquote wird zudem langfristig deutlich angehoben. Für 2026 liegt sie bei 12 % und soll schrittweise bis auf 65 % im Jahr 2040 steigen. Damit bleibt die THG-Quote auch regulatorisch langfristig ein wichtiges Instrument und gewinnt perspektivisch weiter an Bedeutung.

So unterstützt M3E Unternehmen und Flottenbetreiber

Für Unternehmen mit mehreren Elektrofahrzeugen im Fuhrpark potenziert sich der Effekt: Bei zehn, fünfzig oder hundert Fahrzeugen kann eine sinkende Teilnahmequote schnell einen vierstelligen oder fünfstelligen Betrag an ungenutztem Prämienpotenzial bedeuten. Gerade weil viele Fuhrparkmanager die THG-Quote als administrativen Nebenschauplatz behandeln, bleibt hier regelmäßig Geld liegen – und das, obwohl die Beantragung der THG-Quoten über einen Vermittler wie M3E kaum eigenen Aufwand erfordert. M3E bietet für größere Flotten zudem attraktive Sonderkonditionen sowie maßgeschneiderte technische Lösungen.

Die sinkende Teilnahmequote bei gleichzeitig wachsendem Fahrzeugbestand zeigt: Die THG-Quote bleibt ein lohnendes, aber vielfach ungenutztes, möglicherweise auch teilweise noch unbekanntes Instrument. Wer als Unternehmen oder Flottenbetreiber die Bescheinigung für seine Elektrofahrzeuge unkompliziert und ohne Verwaltungsaufwand sichern möchte, findet unter thgquoten.com eine Anlaufstelle für die Antragstellung – von der Registrierung bis zur Auszahlung, alles aus einer Hand.

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Bildquelle: Dragonimages

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