M3E Team

7. Nov. 2024 · 4 min read

Aktuelle Fördermöglichkeiten für E-Busse – Ein Überblick mit aktualisiertem Whitepaper

Bildquelle: KI-generiert

Die Elektrifizierung des Nahverkehrs ist ein entscheidender Baustein für die Verkehrswende. Doch trotz der Dringlichkeit dieses Themas blicken viele Verkehrsunternehmen mit Sorge auf die finanziellen Herausforderungen. Laut einer aktuellen Umfrage des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht sich ein hoher Anteil der Befragten gezwungen, geplante Investitionen in emissionsfreie Busse zurückzustellen oder gar ganz zu streichen – insbesondere seit der Bund die Förderung für alternative Antriebe im Februar 2024 ersatzlos gestrichen hat. Diese Umfrage verdeutlicht, wie groß die Finanzierungslücken sind, die Städte, Kommunen und Unternehmen ohne Unterstützung des Bundes schließen müssten, aber oftmals eben nicht können.

E-Busse sind nach wie vor die Zukunft des Nahverkehrs

Viele der schon geplanten E-Busprojekte stehen aufgrund der fehlenden Unterstützung des Bundes auf der Kippe und der VDV warnt davor, dass ein hoher Prozentsatz davon nun doch als Diesel- oder Gasbusse angeschafft werden könnte. Der Verband betitelt das als “Ende einer hoffnungsvollen Entwicklung”, und dies zurecht, da E-Busse nach wie vor eine der nachhaltigsten Optionen darstellen, weil sie erheblich zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, zur Verbesserung der Luftqualität und zur Senkung der Lärmbelastung in Städten beitragen. Ihre Anschaffungskosten sind jedoch ungefähr doppelt so hoch wie die von herkömmlichen Diesel- oder Gasbussen. Hinzu kommen notwendige Investitionen in Ladeinfrastruktur, Schulungen und Anpassungen der Betriebshöfe. Diese Herausforderungen lassen sich nur schwer ohne staatliche Unterstützung bewältigen.

Ende der Bundesförderung für den ÖPNV – Was nun?

Die plötzliche Einstellung der Bundesförderung für Busse mit alternativen Antrieben hat vielerorts für Unsicherheit gesorgt. Doch es gibt weiterhin attraktive Fördermöglichkeiten auf Landesebene. Da die deutsche Fördermittellandschaft jedoch sehr unübersichtlich und obendrein dynamisch ist, sind diese Programme aber auf den ersten Blick und ohne das nötige Insiderwissen oft schwer zu finden.
Wer das nötige Wissen hat, der weiß etwa, dass in acht Bundesländern gut ausgestattete Programme existieren, die bis zu 90 % der Investitionsmehrkosten für die Anschaffung von Elektro-, Brennstoffzellen- und Plug-in-Hybrid-Bussen (BEV, FCEV, PHEV) decken können. Dabei wird nicht nur den Erwerb der Fahrzeuge, sondern auch den Ausbau der Lade- und Tankinfrastruktur sowie teilweise Machbarkeitsstudien und Werkstatteinrichtungen gefördert. Auch wenn die Fördersummen je nach Bundesland variieren, können diese Zuschüsse einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Verkehrswende leisten.


Unser aktualisiertes Whitepaper: Alle Fördermöglichkeiten auf einen Blick

Das neu überarbeitete, kostenfreie M3E Whitepaper bietet einen umfassenden Überblick über alle verfügbaren deutschen Förderprogramme, die nach dem Ende der Bundesförderung in Frage kommen. Es erklärt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, welche Förderquoten möglich sind und welche Programme aktuell ausgeschrieben sind. Einige der Programme sind zeitlich befristet, während andere bis zur Ausschöpfung der Mittel verfügbar sind.

Fazit

Auch wenn die Bundesförderung eingestellt wurde, gibt es weiterhin zahlreiche Optionen, um die Elektrifizierung des Nahverkehrs voranzutreiben. Mit unserem aktualisierten Whitepaper bieten wir Ihnen eine wertvolle Ressource, um die bestmöglichen Fördermittel für Ihr Vorhaben zu identifizieren. Nutzen Sie die Chance, die Verkehrswende vor Ort mitzugestalten – mit finanzieller Unterstützung und Planungssicherheit.
Laden Sie sich das aktuelle Whitepaper jetzt hier kostenfrei herunter und bereiten Sie sich deutschlandweit optimal auf die Zukunft des Nahverkehrs vor!

Weitere Beiträge