M3E Team

22. Okt. 2024 · 5 min read

Baden-Württemberg folgt Nordrhein-Westfalen: Zwei neue Förderprogramme für klimafreundliche Nutzfahrzeuge und deren Ladeinfrastruktur

Bildquelle: KI-generiert

Nachdem der Förderaufruf des Nordrhein-Westfälischen Förderprogramms zur Anschaffung klimafreundlicher Lkw erfolgreich beendet wurde, zieht mit Baden-Württemberg ein zweites Bundesland nach und versucht, das Anfang des Jahres 2024 gestrichene Bundesprogramm KsNI nach Möglichkeiten zu ersetzen. Im Vergleich zu NRW kommt Baden-Württemberg dem mit gleich zwei Programmen – das eine für Ladeinfrastruktur, das andere für Nutzfahrzeuge – umfassender nach: Truck-Charge@BW und BW-e-Trucks bieten Baden-Württembergischen Transport- und Logistikunternehmen attraktive Fördermöglichkeiten, um auf emissionsfreie Fahrzeuge umzusteigen und die nötige Ladeinfrastruktur zu schaffen.

Truck-Charge@BW: Förderung für Ladeinfrastruktur

Das Truck-Charge@BW-Programm startet am 1. November 2024 und richtet sich an Unternehmen, die Ladeinfrastruktur für E-Nutzfahrzeuge aufbauen möchten. Gefördert wird die Errichtung von neuen stationären  Schnelladepunkten auf Betriebsgeländen, an Umschlagplätzen und in Lade-Hubs, die nachweislich mit Strom aus 100 %ig erneuerbaren Energiequellen versorgt werden.
Die Förderung deckt
  • bis zu 40 % der Kosten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
und
  • 20 % für Großunternehmen.
Die maximalen Fördersummen belaufen sich dabei auf 25.000 Euro pro Schnellladepunkt mit einer Leistung über 22 kW sowie auf bis zu 50.000 Euro für den Anschluss an das Stromnetz.

BW-e-Trucks: Zuschüsse für emissionsfreie Nutzfahrzeuge

Ab dem 15. November 2024 bietet das Programm BW-e-Trucks finanzielle Unterstützung für die Anschaffung emissionsfreier Nutzfahrzeuge der Fahrzeugklassen N2 (3,5 bis 12 Tonnen) und N3 (ab 12 Tonnen). Dazu gehören batterieelektrische Fahrzeuge (BEV), Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) sowie Biogasfahrzeuge (bio-LNG). Auch hier richtet sich die Förderquote nach der Größe des Unternehmens:
  • Kleine Unternehmen können bis zu 60 % der Investitionsmehrkosten im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennerfahrzeugen gefördert bekommen (N2: max. 50.000 Euro; N3: max. 120.000 Euro).
  • Mittlere Unternehmen erhalten eine Förderung von bis zu 50 % der Investitionsmehrkosten (N2: max. 40.000 Euro; N3: max. 100.000 Euro).
  • Großunternehmen profitieren von einer Förderung von bis zu 30 % der Investitionsmehrkosten (N2: max. 30.000 Euro; N3: max. 60.000 Euro).
Die maximale Fördersumme pro Unternehmen liegt bei BW-e-trucks bei 2 Millionen Euro. Förderfähig sind nur Fahrzeuge, die mindestens 50 % ihrer Einsatzzeit in Baden-Württemberg in Betrieb sind und dort zugelassen werden. Die Fahrzeuge können dabei gekauft, geleast oder gemietet werden.

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Darüber hinaus bietet M3E aber (nicht nur) im Rahmen der beiden Förderungen ebenfalls die Erstellung umfassender Elektrifizierungskonzepte an: Unser Expertenteam arbeitet Ihnen ein ganzheitlich auf Ihren Standort/Ihre Standorte und Ihre Fahrzeugflotte ausgerichteten und optimierten Masterplan aus und begleitet Sie während des gesamten Elektrifizierungsprozesses. Teil dessen ist selbstverständlich auch das Fördermittelmanagement für Ihr Vorhaben.
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